Wie baut man eine Laubhütte?

So baust du dir eine regensichere Laubhütte. Sie besteht im Wesentlichen aus zwei Materialien: Laub und einem Gerüst aus Zweigen.

Das Grundgerüst besteht aus drei Ästen: Die beiden kurzen sind Y-förmig und je etwa einen Meter lang. Der Dachfirst ist ein gerader, einfacher und stabilerer Ast von etwa 4 Meter Länge.

Die beiden kurzen Äste bilden den Eingangsbereich. Die Gabeln werden aneinander gelegt, so dass sie nicht umfallen. Die Gabeln sind oben. Der lange Ast wird darauf gelegt und endet am Boden. Dann werden die Seitenwände der Hütte angelegt indem man einfach mit Ästen rechts und links Wände baut. Darauf wird dann das Laub geschichtet. Wenn du die Laubhütte wirklich regenfest haben möchtest, sollte diese Schicht etwa 30 - 40 cm dick sein.
Fertig ist dein neues Domizil, in dem du nicht erfrieren wirst. Wenn es noch ein wenig gemütlicher werden soll, dann polstere auch den Boden mit Laub. Sinnvoll ist es auch, besonders wenn es draußen sehr kalt ist, den Eingangsbereich anschließend zu verkleinern. Lege einen kurzen Tunnel an, wie auf dem Foto unten. Dann kannst du deine Körperwärme besser nutzen. Wenn du gegenüber dem Eingangsbereich ein kleines Feuer unterhälst und vielleicht sogar eine reflektierende Folie hast, die du hinter dem Feuer befestigst, dann wird es wirklich schön warm in der Hütte, auch wenn es draußen sehr kalt ist.

Du musst mit zwei bis drei Stunden Bauzeit rechnen. Die Hütte bietet Platz für eine Person.
Wie baut man eine Laubhütte?